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08.03.2020

Aaron - Ein Hund will leben -

Jetzt sucht er ein neues Zuhause!

Schäferhund Aaron lebte an einer klapprigen Hütte, angekettet, er musste hungern, als wir sein Foto erhielten war unser erster Gedanke: Ein Todeskandidat, dieser Hund braucht Hilfe und zwar ganz schnell.

Aaron an der Hütte

Aaron an der Hütte

Wir organisierten sofort einen Transport zu unserem Tierarzt in Sarajevo, mit dem wir vertrauensvoll zusammen arbeiten. Doch der wollte Aaron nur noch einschläfern. Der Tierarzt in Bosnien konnte sich nicht vorstellen, warum ein Schäferhund in einem so heruntergekommenen Zustand noch medizinisch behandelt werden sollte. In einer spektakulären Aktion kam Aaron nach Deutschland und nach seiner Ankunft sofort in eine Tierklinik, das war wirklich eine Aufnahme in letzter Sekunde.


Aaron war stark abgemagert, ein Wrack von einem Hund. Sein Körper voller Wunden, seine Haut extrem entzündet, er ließ sich nicht anfassen, so stark waren seine Schmerzen.

3 Wochen lang gaben Tierärzte alles. Er wurde bis zu 10 mal am Tag mit kleinen Portionen gefüttert, er wurde mehrfach wegen Milbenbefall gewaschen, seine Wunden gepflegt. Er erhielt Infusionen, einfach alles, was sein ausgemergelter Köper brauchte. Selbst im Kopfbereich war er schon abgemagert, seine Augen eingefallen, seine Blutwerte waren schlecht, der gesamte Zustand besorgniserregend. Sein Zustand wurde dramatisch, als sich eine fortgeschrittene Leishmaniose herausstellte mit einer schweren Schädigung der Nieren. Die Klinikärzte empfahlen, Aaron zum Sterben abzuholen und ihn bis zu seinem Tod zu begleiten. Nach 3 Wochen Kampf um sein Leben?


Noch waren nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Es gab noch ein Medikament, das ihm helfen konnte, doch das hatte niemand vorrätig. Wir telefonierten uns die Finger wund und erfuhren, dass das Medikament Milteforan in Hannover vorrätig war. Dazu mußte der Rüde allerdings in die Kleintierklinik der Tierärztlichen Hochschule nach Hannover gebracht werden und dort stationär bleiben.

Aaron auf dem Weg nach Hannover

Aaron auf dem Weg nach Hannover

Auch das war uns der Hund wert. Alles mußte sehr schnell gehen, ohne zeitliche Verzögerung. Jeder Tag ohne Milteforan war ein verlorener Tag der den Hund seinem Ende näher brachte.

In Hannover wurde Aaron auf Milteforan und Allopurinol-Tabletten eingestellt, dazu erhält er ein purinarmes Futter, Hüttenkäse und Quark, er benötigt viel Eiweiß, aber nicht aus Fleischprodukten. Und dann ging es ihm allmählich besser. Seine Pflegestelle, in der er sich mittlerweile befindet, leistet übermenschliches für den Hund.

Inzwischen hat er schon 7 kg zugenommen, Milteforan braucht er nicht mehr, aber lebenslang die Allopurinol-Tabletten. Der Hund, der vor Weihnachten 2019 noch sterben sollte, lebt jetzt glücklich und zufrieden in einer Pflegestelle, wo er aber nicht bleiben kann.

Sein bester Freund ist ein Teddy, den er stundenlang ablutschen kann. Mit seinen Spielsachen beschäftigt er sich selbst. Wir können nur vermuten, wie sein bisheriges Leben verlaufen ist, alles weist darauf hin, dass er einer der Allerärmsten ist. Er wurde geboren um zu leiden ! Und genau das wollen wir ändern. Für einen Wechsel in ein neues Zuhause wurde Aaron, der Name kommt aus dem ägyptischen und bedeutet "großer Kämpfer" gut vorbereitet, Aron ist zwei bis drei Jahre alt.

Aaron heute

Aaron heute

Die Rettungskosten für Aaron sind sehr hoch. Wer möchte unterstützen? Wir danken für jeden Euro!


IBAN DE30 4765 0130 0000 0409 23

BIC WELADE3LXXX

Sparkasse Paderborn - Empf. Tierschutzverein Marsberg -

Kennwort:. Aaron

Spendenkonto:
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IBAN: DE30 4765 0130 0000 0409 23
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