Verein für Schäferhunde und andere Rassen
 Tierschutzverein Marsberg e.V.                                            

!!!! Dringender Notfall !!!     S O S  -  S O S  -  S O S

Die Mischlingshündin LEA ist seit ihrer Ankunft in Deutschland traumatisiert. Sie wurde in Rumänien von ihren Geschwistern getrennt, um nach Deutschland auszureisen. Das hat sie nicht verkraftet, sie kommt in der Hundepension nicht klar. Wir brauchen dringend einen privaten Platz, andere Hunde sollten dort sein, die Lea helfen, sich zurecht zu finden.

 

Khaleesi

Rumänien:

Eine junge Schäferhündin liegt angefahren auf der Strasse und kann sich nicht mehr bewegen. Ein Todesurteil, denn das nächste Auto fährt drauf, absichtlich !

Aber die Hündin hat Glück. In einem Land, in dem sich niemand um einen Hund schert, in einem Land, in dem Tiere wie Abfall behandelt werden, wird die junge Hündin schnell von einer mitfühlenden Rumänin von der Strasse geholt und zu einem Tierarzt gebracht. In der Tierarztpraxis wurden Beckenverletzungen festgestellt.

Operiert werden konnte Khaleesi nur in Deutschland. Fieberhaft wurde nach einer Transportmöglichkeit für den verletzten Hund gesucht und noch fieberhafter nach einer hundeerfahrenen Familie, welche bereit war, die verletzte Hündin zur Pflege zu übernehmen.

Viele Tierschützer beteiligten sich an der Suche nach einem Platz für Khaleesi, damit sie nach Deutschland kommen konnte. Und dieser Platz wurde gefunden. Ein tierliebes Ehepaar nimmt die Schäferhündin vor der Operation und auch nach der OP auf und behält sie bis zur Vermittlung, denn ein Zuhause wird auch gesucht, wenn alle gesundheitlichen Beeinträchtigungen behoben sind. Khaleesi ist bereits bei einem erfahrenen Orthopäden, der auch unseren Max mit der neuen Hüfte operiert hat, angemeldet. Freitag, den 1.12.17 – 22.00 Uhr

Khaleesi ist seit vielen Stunden unterwegs – Sie wird Morgen erwartet!
Alles Gute liebe Kleine – jetzt beginnt dein neues Leben

Khaleesi im Transportfahrzeug auf dem Weg nach Deutschland

Mascha

Junge Hunde auf der Strasse, niemand kümmert sich um sie, verzweifelt versuchen sie am Leben zu bleiben. Sie weichen den Tritten der Menschen aus, den geworfenen Steinen und auch den Schlägen und Gewehrkugeln. Nur die Gefährlichkeit der Fahrzeuge unterschätzen sie und das hat dann schwerwiegende Folgen. Auch hier passierte ein Autounfall, die junge Schäferhündin wurde schwer verletzt, kann sich aber gerade noch aufraffen. Humpelnd läuft sie auf drei Beinen, versucht mit starken Schmerzen zu entkommen. Andere Hunde, die sich ihr nähern, hält sie sich durch bellen vom Leib.

Dem Hundefänger kann sie nicht davon laufen. Sie wurde eingefangen und in ein staatliches Lager gebracht. 450 Hunde müssen sich dort die Versorgung mit wenig Futter teilen, an den meisten Tagen der Woche müssen die Tiere hungern. Wir nannten sie Mascha, als wir von ihrem Schicksal erfuhren. Die junge Schäferhündin, nicht älter wie ein Jahr, hinterließ bei uns einen herzzerreißenden Eindruck.

Ihr Zustand ließ uns nicht los. Sie lebte mit einer gebrochenen Hüfte, so stellte sich später ihr Unfall heraus, unter erbärmlichen Umständen. Niemand half ihr, denn helfen konnte nur eine Operation und die wurde bei dem Hund nicht durchgeführt. Dafür musste sie das Hundelager und das Land verlassen können. Durch eine aufwendige Rettungsaktion, an der mehrere Tierschützer aus drei Ländern beteiligt waren, wurde Mascha nach Deutschland gebracht: Fahrtstrecke 1642 km!. Seit dem 19.11. ist sie nun bei uns, d.h., sie durfte gleich nach der langen Reise in die Praxis unseres Tierarztes einziehen.

Dort wurde sie inzwischen mit Erfolg operiert. Es handelte sich um eine alte Knochenverletzung, der Oberschenkel war gebrochen, der Oberschenkelkopf steckte noch isoliert in der Hüftpfanne. Mascha hat ihren Dauerschmerz akzeptiert. Was blieb ihr anderes übrig.

Am 1. ADVENT wird sie in die Hundepension von Freunden umziehen. Noch sind es kleine Spaziergänge an der Leine, damit sie sich nicht zu sehr belastet. Aber es wird nicht mehr lange dauern, bis dass sie sich ganz normal bewegen darf und sie wird auch lernen, mit anderen Hunden umzugehen. Gegenüber Menschen zeigt sie sofort Vertrauen und will gefallen. Mascha kann bei uns besucht werden, denn die freundliche, junge Schäferhündin sucht ein neues Zuhause !

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