Verein für Schäferhunde und andere Rassen

Die Tragödie um den armen Edmond - Edi

Erneut schlug das Schicksal zu: Edi musste in die Klinik, am 17.6. überlebte er eine Not-Operation. Dem Rüden wurden 3 Zysten im Bauchraum entfernt, 5 Stunden dauerte die OP, der Klinikaufenthalt dauert noch an. Wir waren so geschockt. Für den armen Hund eine Tragödie, die seit Januar andauert. Erst ausgesetzt mit einem gebrochenen Bein, dann OP in Ungarn, anschließend Weiterbehandlung in Österreich und kein Ende in Sicht. Jetzt warten wir auf seine Entlassung und würden ihn, und das kann sich jeder vorstellen, so gern in eine Familie geben. Edi ist ein wundervoller Hund, so liebebedürftig, so anhänglich – wer kann ihm ein Zuhause geben ?

Bei der Rettung des 9 Jahre alten Schäferhundes haben ungarische, österreichische und deutsche Tierschützer zusammengearbeitet. Edmond wurde in Ungarn auf der Strasse gefunden, „mit einem gebrochenen Fuß !“ Sein Besitzer hatte ihn deshalb ausgesetzt.

Edmond kam in die Tötung von Tatabanya. Eine milde Seele sorgte dafür, dass der Rüde am linken, hinteren Fuß operiert wurde. Da eine Platte eingesetzt wurde, ist der Fuß dadurch etwas dicker. Die Platte behindert aber nicht, Edmond kann gut laufen.

Nach der OP wäre Edmond fast gestorben. Seine Wunde eiterte, sein Zwinger war kalt und naß, die OP erfolgte im Januar. Der Hilferuf: Edmond stirbt an einer Infektion wurde in Österreich aufgefangen und an uns weitergeleitet. Gemeinsam wurde entschieden, dass Edmond sofort in eine Klinik kam. Das war seine Rettung, dadurch hat er überlebt und konnte im April zu uns kommen. 

Bitte helft ihm ! Mit einem Zuhause – mit einer Spende !

Die Tierarztkosten sind immens, aber die OP hat ihm das Leben gerettet. Wieder einmal. Am Mittwoch, dem 29.6., haben wir ihn aus der Klinik in Bielefeld abgeholt. Die Spuren der OP sind zu sehen:

Sein größtes Problem war, dass eine sehr massive Zyste auf den Darm drückte, daran haben wir überhaupt erst gemerkt, dass etwas nicht stimmt, der Kotabsatz kam immer in ganz kleinen, flachen Stücken. Leider lag die große Zyste tief im Beckenbereich. Sein Becken musste „aufgesägt“ werden, wurde auseinandergeklappt, damit die Zyste entfernt werden konnte. Anschließend wurde alles wieder zusammengefügt und verdrahtet.

Hätten wir ihn nicht operieren lassen, konnte es täglich zu einem Darmverschluss kommen.

Edi ist sehr gut zurecht, er freute sich, uns zu sehen. Bei einem kurzen Spaziergang setzte er zum ersten Mal zu unserer Erleichterung rund geformten Kot ab. In der nächsten Zeit muss er noch gut beobachtet werden, aber wir sind auf einem guten Weg mit ihm und zweifeln nicht, dass er wieder gesund wird. Temperament und Energie hat er auf jeden Fall genug !

Tierschutzverein Marsberg e.V.

Merlyn – Die Veränderung bei einem Tier, wenn es wieder im Leben angekommen ist:

Bulgarien – Merlyn aus größter Not und Verzweifelung gerettet.

Merlyn war am Ende seines Lebens angekommen, ein Schäferhund mit einer zerstörten Seele, gesundheitlich ein Wrack, er wartete nur noch auf den Tod.

Inmitten von 1.500 anderen Hunden, inmitten von Angst, Panik und Dauerstress. Abgemagert bis auf die Knochen, keine Nahrung, einfach nur nichts. 24 Stunden am Tag. Ein Todeskandidat, wie so viele andere auch. Da gibt es die bulgarischen Tierschützer, die alles daran setzen, den Verzweifelten zu helfen. Wir sahen seine Fotos, den gebeugten Kopf, seine erloschenen Augen, seine demütige Haltung, waren ergriffen von diesem erschreckenden Zustand, von denen es doch so viele gibt.
Merlyn kam zu uns, der erste Eindruck ein Schock. Er wird lange brauchen, um sich von seiner Vergangenheit zu erholen. In einer Hundepension wird er liebevoll gepflegt. Merlyn soll trotz seines angeschlagenen Zustands die Zuneigung von Menschen spüren, die sich seiner annehmen und ihn aufnehmen. (s. auch Tiervermittlung)

Ebenfalls aus Bulgarien: Rosie

Sie kam in Begleitung von Merlyn, die beiden verstehen sich sehr gut. Rosie ist nicht so alt wie Merlyn. Sie wurde auf einem Parkplatz gefunden, ist freundlich zu Menschen und auch zu anderen Hunden. Die ältere Schäferhündin zeigt Temperament und Lebensfreude, ihr gesundheitlicher Zustand ist gut, sie könnte sofort in ein neues Zuhause vermittelt werden. Wie Merlyn wird sie mit viel Zuneigung in einer Hundepension betreut.

Rosie hat ein neues Zuhause gefunden. Sie ist am 10. Juli nach Herne umgezogen.

 

Letztes Update: 11.07.2016
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Neu in der Tiervermittlung (11.07.2016):
mit "Edi"

Tiere anderer Vereine (10.07.2016):
mit "Louise"

Sonstige Informationen:
Bildergalerie "Luna und ihre Rasselbande"

Heim gefunden
In diesem neuen Bereich möchten wir Ihnen einige unserer vermittelten Tiere vorstellen.

 

Melli

Die Schäferhündin kam am 8.6. aus einem anderen Land, aus der Türkei zu uns. Aus einem Land, in dem es Sammeleinrichtungen für 20.000 Hunde gibt, die auf engstem Raum auf ihren Tod warten, weil sie keine Versorgung erhalten. Sie verdursten, und verhungern, wen kümmert das schon. Kann sich eine Menschenseele vorstellen, wie es in einer solchen Tiereinrichtung zugeht ?

Melli war krank, als sie von ihrer Pflegestelle aufgenommen wurde. Aber zunächst ahnte das niemand. Erst als sie als Notfall in die nächste Klinik musste, in der sie nur durch eine Bluttransfusion und Medikamente gerettet werden konnte. Heute kann sie sich wieder freuen:

Sülo

Ein junger, 2 Jahre alter Schäferhundrüde, hat in der Türkei überlebt, trotz schwerer Krankheit. Sülo ist wieder gesund. Jetzt wartet er in einer Pflegestelle auf ein schönes Zuhause. Der junge Hund zeigt ein sehr gutes Wesen, kommt mit anderen Hunden aus und auch mit der Katze der Familie. Zu Kindern fühlt er sich hingezogen.

Wer kann dem geretteten Tier eine Zukunft bieten ? Sülo ist sehr freundlich, seine Pflegefamilie beschreibt ihn als angenehmes Familienmitglied. Er versteht sich gut mit Melli und auch dem eigenen Hund der Familie.

 

 

 
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Jens Schauer