11.04.2026
Dunja - die Kämpferin
Diese Schäferhündin hätte eigentlich längst tot sein müssen.
Doch Dunja hat beschlossen zu kämpfen.

Anfang Januar 2026 erreichen uns die ersten Meldungen über eine streunende Schäferhündin. Immer wieder wurde sie gesehen? doch jedes Mal verschwindet sie wieder. Verängstigt und auf der Flucht ließ sie sich nicht sichern. Wochenlang blieb sie wie vom Erdboden verschluckt.
Ende Januar kommt schließlich eine erneute Meldung. Dieses Mal wird schnell klar: Unsere schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Die Hündin ist schwer verletzt.Als wir sie endlich sichern konnten, stockte uns der Atem. An ihrem Bein klafft eine große, offene Wunde. Vermutlich hatte sie sich auf der Flucht in Stacheldraht verfangen und dabei ihr Bein aufgerissen. Ohne zu zögern brachten wir sie sofort zum Tierarzt.
Wir gaben der tapferen Hündin den Namen Dunja. Sie ist etwa fünf Jahre alt.
Zu diesem Zeitpunkt war ihre Wunde bereits rund drei Wochen alt? und massiv entzündet. Hochgefährliche Staphylokokken hatten sich ausgebreitet und die Entzündung wanderte bereits in Richtung ihres zusätzlich verletzten Kniegelenks. Die Infektion wütete in ihrem Körper und in ihrem Auge wurden sogar noch Würmer (Thelazia callipaeda) entdeckt? ein erschütterndes Zeichen dafür, wie lange Dunja schon ganz allein und ohne Hilfe überleben musste.
Ein Antibiogramm brachte eine neue beunruhigende Erkenntnis: Weltweit gibt es nur drei Antibiotika, die gegen diese aggressive Infektion noch wirken können. Seit Mitte Februar bekommt Dunja eines dieser Medikamente. Lange Zeit wussten wir nicht, ob ihr Körper stark genug ist, darauf zu reagieren.
Doch vor etwa zwei Wochen zeigt sich endlich ein kleiner Hoffnungsschimmer: Das Antibiotikum beginnt zu wirken. Deshalb bekommt Dunja nun zusätzlich ein weiteres Medikament, um die Infektion noch stärker zu bekämpfen.
Der Weg ist noch lange nicht zu Ende. Zuerst muss die Entzündung vollständig unter Kontrolle gebracht werden, bevor ihr stark geschädigtes Knie behandelt werden kann. Eine Operation steht bereits bevor, und wir hoffen von Herzen, dass wir ihr Bein retten können.
Und doch zeigt Dunja jeden Tag, was für eine außergewöhnliche Seele in ihr steckt. Trotz allem, was sie durchgemacht hat, begegnet sie den Menschen mit Freundlichkeit und Vertrauen. Auf ihrer Pflegestelle zeigt sie sich sozial mit Artgenossen, freundlich zu Katzen? und so gutmütig, dass sie sogar geduldig fremde Welpen auf sich herumklettern lässt.
Dunja ist eine Kämpferin. Eine Hündin mit einem großen Herzen.
Was wir uns für sie wünschen?
Dass sie bald nicht mehr nur ums Überleben kämpfen muss. Dass sie endlich ankommen darf. In einem Zuhause, in dem sie geliebt wird. In Sicherheit. Ohne Schmerzen. Mit Menschen an ihrer Seite, die ihr zeigen, dass ihr schwerer Weg nicht umsonst war.
Diese Hündin hat so viel durchgemacht, jetzt braucht sie JEDE Hilfe um die Operation bezahlen zu können.
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