Verein für Schäferhunde und andere Rassen

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Bei Fragen zu den hier aufgeführten Tieren rufen Sie uns an unter:
(0 29 94) 908 372 oder (0 151) 191 117 17.
EMail: e_heinemann@gmx.de oder info@tierschutz-marsberg.de


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Fragen zu den u. g. Tieren nur telefonisch beantworten. Sollten Sie uns telefonisch nicht erreichen, so senden Sie uns doch eine Email oder ein Fax (0 29 94)  81 16 - wir rufen Sie gerne zurück. Bitte vergessen Sie nicht Ihre Telefonnummer anzugeben ! Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Folgende Tiere werden diesmal von unserem Verein vorgestellt:

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Runo



So ein fantastischer Hund:
Runo – und leider auch aus einer Tötung, aber glücklicherweise gerettet und vorübergehend bei unserer Tierschutzkollegin in Slowenien untergebracht, konnte er am 10.6. nach Deutschland ausreisen.

Runo ist 7 Jahre alt und wir fragen uns, warum man sich von so einem tollen, stolzen Hund getrennt hat.
Der ein gutes, soziales Verhalten gegenüber anderen Hunden zeigt und ganz besonders lieb und vertraut mit Menschen ist.
Er lässt sich pflegen, lange und intensiv bürsten, da er so knuddelig ist mit seinem langen Fell, nehmen wir ihn auch so gerne in den Arm, und das nach 5 Tagen !
Denn länger ist er noch nicht bei uns, er kam zusammen mit Lara und Lena zu unserem Verein.
Auch Runo kennt die Hundeleine, er zieht nicht, er ist sehr angenehm im Umgang, stubenrein sowieso, einfach ein klasse Hund.

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Stella

Stella

Stella ist am 27.12.2006 geboren, ihr Alter von 10 Jahren merkt man ihr nicht an. Sie stammt von einem deutschen Züchter.
Ihre Hüfte ist in Ordnung, sie hat keine Ellebogendysplasie. Sie ist top fit.
Stella wurde im Schutzdienst ausgebildet, macht aber schon lange keinen Sport mehr. Sie verhält sich freundlich, auch Fremden gegenüber, ist aber auch wachsam. Leckerchen nimmt sie sehr zart aus den Händen, sie lässt sich streicheln, mag Berührungen sehr, sie wurde liebevoll behandelt und lebte immer im Haus zusammen mit einem Rüden. Auch bleibt sie noch bei ihren Besitzern, bis ein geeignetes neues Zuhause gefunden wird, sie ist kein Zwingerhund !
Erst im Januar wurde ein kompletter Laborscheck bei ihr durchgeführt, alle Werte befinden sich im normalen Bereich.
Die reinrassige Schäferhündin spielt sehr gerne mit dem Ball. Sie muß „nicht“ mehr durch sportliche Leistungen beschäftigt werden, sie ist mit einem normalen, erfahrenen Schäferhund-Haushalt zufrieden. Sie hat Freude an der Fährtenarbeit und steht ausgezeichnet im Gehorsam. Ein Haushalt mit Katzenhaltung kommt für sie nicht in Frage. Wir haben die freundliche Stella selbst kennen gelernt, eine beeindruckende, in sich ruhende Schäferhündin.

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Kezban

Kezban ist seit dem 13.5. bei uns, sie kam in einem sehr gepflegten, Top Zustand aus Istanbul zu uns

Die Schäferhündin zeigt ein offenes Wesen – Keine erkennbaren Ängste, sie ist freundlich zu Menschen, sehr verschmust und lernbegierig. Sie wird auf 2 Jahre geschätzt, sie ist aktiv, aber ohne ausuferndes Temperament. Im Zimmer der Pension, das sie sich mit einem Rüden teilt, verhält sie sich ruhig und gelassen. Kezban ist mit Rüden verträglich, da sie ein dominantes Verhalten gegenüber Hündinnen zeigt, würden wir sie nicht zu einer anderen Hündin vermitteln, aber generell ist sie gegenüber Hündinnen nicht unverträglich. Kezban ist stubenrein, auf dem Grundstück der Pension passt sie bereits auf, sie ist aber k e i n Kläffer !

Update 16.6.2017

Alle Werte des Mittelmeerschecks einschl. der Anaplasmose sind negativ.
Kezban befindet sich in einem hervorragenden Zustand und kann aus unserer Sicht sofort in ein neues Zuhause ziehen, wenn sich der passende Platz ergibt.

Tierschutzverein Marsberg: Kezban - Bild Tierschutzverein Marsberg: Kezban - Bild Tierschutzverein Marsberg: Kezban - Bild

Luna


Luna im Training Verlorensuche :

https://www.youtube.com/watch?v=FGjrcPj2IB0
https://www.youtube.com/watch?v=eqbxUtNsdrw

Luna im Okt. 2016, aus dieser Zeit stammen die Fotos.

Zu dem Zeitpunkt haben wir sie von ihrer Familie übernommen mit dem Hinweis, dass im Jahr 2015 eine Bauchspeicheldrüseninsuffiziens festgestellt wurde. Lunas Nahrung wurde fortan mit Verdauungsenzymen angereichert, mit der Ernährung kam sie klar.
Das änderte sich jedoch im Laufe des letzten halben Jahres, sie magerte stark ab, eine Dünndarmentzündung kam hinzu und als Untersuchungsbefund stellte sich auch noch eine Gebärmutterentzündung heraus, sodass sie kastriert wurde.
Luna wurde in einer Bielefelder Tierklinik auf den Kopf gestellt, alles untersucht was in Betracht kam, denn wir wollten die Ursachen kennen, die zu ihrem Gewichtsverlust führten.
Heute lebt Luna in einer Hundepension, die penibel auf Lunas Ernährung achtet, die speziell für sie zusammengestellt wird.
Ihr Befinden hat sich seitdem leicht verbessert.
Wenn Luna auch körperlich gewichtsmäßig stark abgebaut hat, so hat sich dieser Abbau nicht bei ihrem Verlangen nach Beschäftigung bemerkbar gemacht.
Sie ist nach wie vor sehr triebstark.
In der Hundepension wird sich enorm um Luna bemüht, aber noch andere Hunde wollen beschäftigt werden, so dass die Zeit für Luna nicht unbedingt ausreicht.
Wir suchen deshalb für die freundliche Schäferhündin einen Einzelplatz in privaten Verhältnissen.
Wir vermuten, dass der Stress der vergangenen Monate, die Trennung von ihrer Familie, ihr schon stark zugesetzt hat und gehen davon aus, dass sie in privaten Händen besser klar kommt. Niemand wird mit ihr alleine anstehende Probleme meistern müssen, wir, als Verein, stehen einem neuen Besitzer begleitend zur Seite, auch was die zu erwartenden Kosten betrifft.
Uns geht es allein um die Schäferhündin, dass sie es schafft zu überleben !
Wir brauchen Unterstützung –
Dies ist ein Hilferuf für eine Schäferhündin, die sonst niemanden hat.
Lunas bisheriges Leben haben wir unter „Informationen“ veröffentlicht.

Update 25.04.2017

Luna hat inzwischen an Gewicht zugenommen, d.h., wir sind auf einem guten Weg mit ihr. Außerdem haben wir von einem sehr wirksamen Medikament erfahren, welches auch Hunden, die sich in der gesundheitlichen Situation wie Luna befinden, sehr gut geholfen hat und zwar sofort.
Dieses Medikament wollen wir einsetzen, seit einiger Zeit ist es in Deutschland erhältlich, zuvor nur in Holland.
Aber……………………..
Luna verliert ihren Platz in der Hundepension, in der sie z.Zt. untergebracht ist.
Ab dem 3./4.6. braucht sie ein neues Zuhause. Der Wechsel könnte dann auch zu einer Verbesserung ihres Zustandes beitragen, denn ohne eine feste Bezugsperson hat Luna, bedingt durch ihre Rasse, in einem Pensionszwinger/Zimmer den allergrößten Stress.
Auch kann sie aus zeitlichen Gründen nicht ausreichend beschäftigt werden.
SOS – es eilt – Luna soll doch nicht eingeschläfert werden !!!
Wir suchen einen privaten Platz für sie, auch als Pflegestelle, die Kosten werden vom Verein übernommen.

Update 4.6.2017

Luna hat noch eine Woche Zeit, neue Besitzer zu finden.
Die Frist, die jetzige Hundepension verlassen zu müssen, wird um eine Woche verlängert.
Wir hoffen für Luna auf einen privaten Platz !

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Mara


Ostermontag:
Mara ist bei uns eingetroffen, sie war einige Monate in einer privaten Tierschutzeinrichtung in Slowenien untergebracht. Die Schäferhündin ist ca. 4 Jahre alt. Sie wurde in einer Hundepension untergebracht und wird dort täglich vom Team des Vereins betreut.
Sie verhält sich gegenüber Menschen sehr liebevoll, sucht Kontakt, leckt die Hände, aber sie ist auch sehr selbstbewusst.
In der Pension verhält sie sich ruhig, sie sieht die anderen Hunde, sie ist direkt neben unserer Laika untergebracht.
Die Zeit ist zu kurz, um mehr Infos geben zu können. Auf jeden Fall bekommt sie nach Eingewöhnung Blut für einen Mittelmeerscheck abgenommen.
Wir werden weiter berichten.

Update 22.4.2017

Mara lässt sich sehr gern streicheln und fordert auch Zuwendung ein. Was wir nicht erwartet hätten, dass sie leinenführig ist. Sie stört es auch nicht, wenn uns beim Spaziergang Fahrzeuge begegnen. Andere Hunde, die sie am Gitter sieht, lässt sie in Ruhe, ihr Verhalten bleibt freundlich.
Mara spielt auch sehr gerne, sie rennt mit Tempo über die Wiese, genießt ihre Freiheit.
Mit ihrem ausgeglichenen Wesen überrascht sie uns jeden Tag mehr.


26.5.2017

Mara wurde inzwischen tierärztlich untersucht, sie ist gesund und in einem sehr guten, körperlichen Zustand.
Die Blutuntersuchung ergab eine Mittelmeererkrankung, die aber inzwischen komplett durch 2 Spritzen behandelt wurde.
Mara ist eine Charakterhündin, sie fasziniert durch ihr Aussehen und ihre Hinwendung zu Menschen.
Dass sie selbstbewusst ist, haben wir erwähnt, ein neuer Besitzer sollte deshalb konsequent mit ihr umgehen, dann entwickelt sich zwischen ihr und ihren Besitzern eine ausgesprochen enge Bindung.
Ihr freundlicher Umgang mit anderen Hunden ist geblieben und auch, dass sie sehr gut an der Leine geht, möchten wir noch einmal erwähnen.

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Max


Wir haben aus einer besonderen Notsituation den Schäferhundrüden Max aus Rumänien aufgenommen, der Rüde lebte in der Nähe einer Autowerkstatt. Dort ist es vermutlich auch zu einem Unfall gekommen, bei dem Max am linken Vorderbein schwer verletzt wurde, vermutlich wurde er angefahren. Mit einem gebrochenen Vorderbein war er chancenlos auf der Strasse zu überleben. Auch werden Tiere vergiftet und erschlagen oder auch von Hundefängern in schlimme Tötungslager eingeliefert, Max hätte den Fängern nicht entkommen können.
Glücklicherweise haben ihn rumänische Tierschützer vor diesem Schicksal bewahrt.
Aber operieren lassen konnten sie ihn nicht.
Dazu erklärten wir uns dann bereit. Der freundliche Rüde wurde bald nach seiner Ankunft in einer Bielefelder Klinik von einem Spezialisten operiert. Allmählich belastet er auch vorsichtig sein Bein wieder, er wird wieder vollständig genesen, doch dazu braucht es noch Zeit. Diese Zeit könnte Max gut in seiner neuen Familie verbringen. Wir suchen für ihn eine Unterbringung in einem Haus mit Garten und ein liebevolles Verhältnis zu seinen neuen Besitzern für diesen menschenbezogenen Hund.

Update 22.4.2017

Max ist schon wieder in der Klinik.
Einen Tag nach Ostern wurde er zum Notfall: Er hatte sein linkes Hinterbein ausgekugelt !
Am gleichen Tag (18.4.) wurde er wieder nach Bielefeld gebracht. Tapfer ertrug er die Autofahrt, ohne zu stöhnen oder zu fiepen humpelte er auf 3 Beinen in die Klinik und ließ sich untersuchen.
Er schaute uns mit einem tiefen Blick an, sehr ruhig und gefasst, es brach uns das Herz, ihn schon wieder in der Klinik zu lassen.
Seine Hüftpfanne ist so flach, dass ein Einrenken des Hinterbeines keinen Erfolg gebracht hätte, eine unbedachte Bewegung und die Kugel wäre wieder aus der Pfanne gewesen.
Wir entschieden uns zu einer Femurkopf-Resektion, dabei wird der Kopf des Oberschenkelknochens operativ entfernt.
Die Muskulatur muss dann die Hüfte stützen.
Max hat die erste OP an seinem Ellebogen gut überstanden. Wir hoffen, dass die erneute OP nun die letzte sein wird.
Wieder eine riesengroße Belastung für den armen Hund. Wenn er demnächst ohne Schmerzen wieder laufen kann, wird er die Strapazen vergessen.

Update 1.5.2017

Max hat seine zweite OP überstanden und ist wieder bei uns.
Wir haben ihn in der Klinik abgeholt. Noch ist vorsichtiges Laufen angesagt
und sehr wichtig sind die physiotherapeutischen Maßnahmen, damit sich
seine Muskulatur wieder aufbaut.
Max sprengt unsere finanziellen Verhältnisse.
Er soll aber auch ein Leben ohne Schmerzen führen können.
Deshalb bitten wir Max mit einer Spende zu helfen. Vielen Dank !

Aktualsierung 25.4.2017

Max befindet sich wieder in der Tierklinik, zum dritten Mal !
Er musste erneut am linken Vorderbein operiert werden. Die OP ist gut verlaufen und hoffentlich der allerletzte Eingriff.
Der Rüde befindet sich, seitdem er bei uns ist, ununterbrochen bei Tierärzten, zwei mal wegen seines linken Vorderbeins und einmal wegen seines linken hinteren Beines.
Wir sehen dem Tag entgegen, an dem er „normal“ laufen kann !!!

Update 3.6.2017

Max befindet sich wieder in der Hundepension. Er konnte die Klinik in Bielefeld verlassen.
Die dritte OP hat er sehr gut überstanden, die Implantate, die sich gelockert hatten, als er in der Pension über den Zaun sprang, konnten entfernt werden. Inzwischen hat sich der Schock gelegt, denn Max konnte sich kaum mehr auf den Beinen halten. Jetzt, nach der dritten OP, läuft er schon viel besser, dennoch wird er eine lange Zeit, unterstützend mit regelmäßiger Physiotherapie, bis zur Genesung brauchen.
Aber Max schafft das !

Tierschutzverein Marsberg: Max - Bild Tierschutzverein Marsberg: Max - Bild Tierschutzverein Marsberg: Max - Bild

Kenny


Video 16.09.2016 http://youtu.be/YmgSQMCots8
Video September 2015 http://youtu.be/JHEnnDeDc8Q
Video März 2015 http://youtu.be/zKqSOurxDSk

Kenny ist am 17.9.2011 geboren und ein reinrassiger Schäferhundrüde aus Spanien.
Ein extremer Aufwand wurde betrieben, um Kenny aus einer Tötungseinrichtung in Nordspanien zu befreien.
Es sollten tatsächlich von „befreien“ gesprochen werden, denn an dieser Aktion waren spanische und deutsche Tierschützer gemeinsam beteiligt, nachdem unser Verein eine Aufnahme des Rüden zugesagt hatte.
Kenny sahen wir zunächst hinter dem Gitter seiner Todeszelle, zusammen mit einem weiteren Schäferhund. Der andere war dann plötzlich verschwunden, niemand erfuhr, was ihm geschah, vermutlich das, was auch Kenny erwartet hätte, denn seine Tötung war vorgesehen.
Um ihn zu retten liefen die Telefone heiß. Wer von den Spaniern hatte die Kontakte in die Tötung, aus der normalerweise keine Hunde mehr herauskommen ?.
Es hat dann doch jemand geschafft. Wir empfanden es als „Weihnachtswunder“, dass Kenny am 20.12.2014 bei uns eintreffen konnte.
Doch danach passierte kein Wunder mehr. Er erhielt nur wenige Anfragen, die dann nicht passten.
Darum ist er immer noch bei uns, wird aber trotzdem liebevoll betreut von seiner Freundin Bettina, die ihn regelmäßig besucht und natürlich auch vom Hundetrainer, bei dem wir ihn untergebracht haben.
Seit einigen Wochen kümmert sich sogar noch eine Gassigängerin um ihn.
Kenny ist ein großer, starker Rüde, aber gut zu führen.
Verständlicherweise liebt er es, seinen Zwinger zu verlassen. Dann läuft er freudig auf einer großen Wiese, spielt, apportiert, er kann sich auch gut selbst beschäftigen.
Kenny wird sich auch im Haus gut eingewöhnen, denn einen größeren Schmuser wie ihn gibt es nicht. Kaum berührt, liegt er auch schon auf dem Rücken, streckt alle viere von sich, um sich kraulen zu lassen.
Er ist sicher auch ein „Aufpasser“, der tagsüber ein Grundstück bewachen kann. Aber ohne menschlichen Kontakt sollte er nicht leben ! Gegenüber anderen Hunden verhält er sich dominant. Kontakte hatte er für einige Wochen mit unserer unterwürfigen Lada, beide hatten ein tolles Verhältnis zueinander, sodass es uns um Kenny leid tat, als Lada vermittelt wurde.
Der große Bär ist eher ein Einzelgänger, ein selbstbewusster Rüde, der seinen zukünftigen Besitzern ergeben sein wird. Diese sollte aber sehr erfahren und in der Lage sein, Kenny mehrfach zu besuchen.

Tierschutzverein Marsberg: Kenny - Bild Tierschutzverein Marsberg: Kenny - Bild Tierschutzverein Marsberg: Kenny - Bild

Fred

Update 6.5.2017

Fred ist bereits Anfang März in eine neue Hundepension umgezogen.
Endlich haben wir es geschafft, ihm zu einem würdigen Leben zu verhelfen.
Fred genießt jetzt sein Leben mit vielen Menschen und Artgenossen in der Obhut eines fähigen Hundetrainers.

Sein Leben – vorher und heute – unter Informationen „Fred – er hatte nie ein Leben“


Diese arme Kreatur ist am Samstag (27.9.) bei uns eingetroffen.
Fred ist ca. 6 Jahre alt und behindert.
Wir lassen ihn jetzt zur Ruhe kommen, denn er war 26 Stunden unterwegs.
Wir werden über ihn berichten, wenn wir ihn unserem Tierarzt vorgestellt haben.

Aber damit sich jeder vorstellen kann, wie Fred bisher gelebt hat, veröffentlichen wir die Informationen aus seinem Herkunftsland:

"Fred kam als gesunder Hund ins Asyl, dann zog er auf einmal das Bein hoch und es blieb so, sein Sehvermögen ließ nach, was sich aber gebessert hat. Ich nehme an, er hat einen Schlaganfall bekommen, kann aber auch sein, daß er vorher geschlagen worden ist und das die Folgen davon sind. Die Wärter haben ihm selten Futter gegeben, haben es ihm in den Zwinger in seine eigene Fäkalien geschmissen, die Box niemals gesäubert und die Hütte ist zu klein für ihn, er kommt nicht rein und nicht raus. Wir haben ihm ein Brett gegeben damit er nicht in seinem eigenen Kot liegt, aber wenn es regnet hat er kein Dach!!
Mile hat ihn nach 1,5 Jahren aus der Box kurz rausgeholt, er war so glücklich!

Frau Dana will ihn einschläfern lassen, aber Fred ist gesund und frisst, er braucht nur eine größere Box und Auslauf, den er liebt.
Fred ist ein so unglücklicher Hund, er leidet sehr in der Enge - Fred ist ein sehr trauriges Geschöpf, ich kann es kaum beschreiben."
Sina


Update 12.Oktober 2014

Das Schicksal von Fred hat uns nicht mehr losgelassen. Sara, Ikar und Tiara haben wir die Zusage zur Übernahme gegeben, Fred konnten wir in diesen schrecklichen Verhältnissen nicht zurücklassen. Was Sina mitgeteilt hat, bekamen wir nicht mehr aus dem Kopf, also kamen alle vier Hunde zu uns!

Der arme Fred tut sich schwer in seiner neuen Situation, die doch so viel angenehmer ist! Er erhielt von uns einen großen Plastikkorb mit dicken Decken. Eine Woche lang hat er diesen Korb nur angeschaut, doch dann legte er sich hinein. Ein kleiner Fortschritt, der doch so viel bedeutet. Fred war von Anfang an ein Knurrer, aber sein Verhalten hat sich ein wenig gebessert. Mit seiner Behinderung kann er gut laufen, trotzdem werden wir noch jede Menge Geduld und Zeit aufbringen müssen.

Bitte helfen Sie unserem Fred !

Spendenkonto:

Sparkasse Paderborn - Detmold
BLZ 476 501 30 - Konto: 409 23
IBAN: DE30 4765 0130 0000 0409 23
SWIFT-BIC.: WELADE3LXXX

Anfang November 2014, unser erstes Video von Fred.
(bitte den gesamten link kopieren und in einem neuen Fenster öffnen)

www.youtube.com/watch?v=N_fi5sT8HYE&feature=youtu.be

Tierschutzverein Marsberg: Fred - Bild Tierschutzverein Marsberg: Fred - Bild Tierschutzverein Marsberg: Fred - Bild

Ben


Für immer verloren !

Zur Erinnerung an Ben, bleibt er hier als letzter auf der Seite stehen, damit er nicht vergessen wird.
Wir haben Ben nie wiedergefunden und inzwischen wird er nicht mehr leben.
Skrupellose Menschen haben ihn nicht an uns zurückgegeben.

Ben ist ein 7 jähriger Rüde, der ins Tierheim abgeschoben wurde und dort ca. 1 Jahr verbrachte, bevor er das Glück hatte, von einer privaten Pflegestelle aufgenommen zu werden. Eigentlich weiß keiner, warum Ben dort nun schon fast ein Jahr ist. Ben ist ein ausgesprochen liebenswerter Schäferhund, der wunderbar mit der gleichfalls dort lebenden Hündin auskommt. Ben könnte als Zweithund bei seiner neuen Familie einziehen, aber auch als Einzelhund wäre er glücklich. Er muss auch nicht in einer sportlichen Familie leben, er würde auch ältere Personen nicht überfordern. Die Grundregeln des Zusammenlebens in einer Familie sind Ben bekannt, er sollte aber zu absoluten Hundeliebhabern, denn Ben genießt die Nähe seiner Menschen sehr intensiv, möchte sich den ganzen Tag nur streicheln lassen und am liebsten auf dem Schoß sitzen. Mit Freude geht er spazieren, neue Eindrücke nimmt er voller Interesse auf. Seine Freude kann Ben übrigens mit seiner ihm eigenen Sprache zum Ausdruck bringen. Er bellt so gut wie nie, aber dafür "spricht" er in vielen Tonlagen. Ben sucht eine Familie, der er sich eng anschließen kann und die den unkomplizierten, überhaupt nicht anstrengenden Hund zu schätzen weiß.
Ben hat eine Schulterhöhe von 58 cm und ist 7 Jahre alt.

Update 2.5.2012:

Ben konnten wir in einer privaten Pflegestelle unterbringen. Auf dieser Stelle wurde uns Ben unterschlagen.
Er ist z.Zt. unauffindbar, es wird aber ermittelt. Ben steht deshalb z.Zt. nicht zur Vermittlung.

Tierschutzverein Marsberg: Ben - Bild Tierschutzverein Marsberg: Ben - Bild Tierschutzverein Marsberg: Ben - Bild

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