Verein für Schäferhunde und andere Rassen

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Bei Fragen zu den hier aufgeführten Tieren rufen Sie uns an unter:
(0 29 94) 908 372 oder (0 151) 191 117 17.
EMail: e_heinemann@gmx.de oder info@tierschutz-marsberg.de


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Fragen zu den u. g. Tieren nur telefonisch beantworten. Sollten Sie uns telefonisch nicht erreichen, so senden Sie uns doch eine Email oder ein Fax (0 29 94)  81 16 - wir rufen Sie gerne zurück. Bitte vergessen Sie nicht Ihre Telefonnummer anzugeben ! Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Folgende Tiere werden diesmal von unserem Verein vorgestellt:

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Lena



Als ihre Besitzer in eine andere Wohnung zogen, wurde Lena abgegeben.
Sie war jahrelang bei ihren Besitzern, dann wollte man die 9 Jahre alte Schäferhündin nur noch loswerden.
Lena wird am Samstag, dem 18.11., bei uns eintreffen. Sie soll sehr freundlich sein. Liebevoll verhält sie sich gegenüber einem jungen Rüden, mit dem sie zusammen untergebracht ist.
Lena konnten wir die Unterbringung in einer Tötung ersparen, sie wäre längst nicht mehr am leben.
Aktuelle Fotos werden wir veröffentlichen, wenn sie bei uns ist.

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Inka


Eingesperrt – aber nur noch bis zum 18.11., denn dann kommt Inka zu uns.
Dann werden wir auch neue Fotos dieser wunderschönen, jungen Schäferhündin veröffentlichen.
Inka wäre gut erzogen und sehr lieb.
Wir sind gespannt und werden nach ihrer Ankunft mehr berichten. Sie soll etwa anderthalb Jahre alt sein.

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Mascha



Eine Elendsgestalt auf vier Pfoten !
Noch wartet sie in Slowenien auf ihre Ausreise zu uns und die muss ganz schnell stattfinden. Die Schäferhündin, Fotos aus Slowenien, lebte auf der Strasse, schleppte sich unter Schmerzen vorwärts, mit einer gebrochenen Hüfte !!!
Wir haben bereits mit unserem Tierarzt Kontakt aufgenommen, Mascha lassen wir operieren, sie wird Mitte Nov. bei uns eintreffen und sofort in eine Tierklinik gebracht werden.
Mascha war es nicht möglich, sich gegen andere Hunde zu wehren, sie fand keine Nahrung, war zu schwach, um sich durchzusetzen, sie ist stark abgemagert.
Die Schäferhündin ist sehr lieb, sie wurde bereits in Slowenien geröngt, ließ die Untersuchungen, die sicher sehr schmerzhaft für sie waren, über sich ergehen, ohne sich zu wehren. Damit sie überhaupt wieder klar kam, ihre Schmerzen sie nicht mehr peinigten, erhielt sie starke Schmerzmittel, die ihr noch bis zur Ausreise verabreicht werden.
Mascha sucht nach ihrer Hüft-Operation liebevolle Besitzer, die ihr helfen, in einem neuen, viel besseren Leben anzukommen.

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Lea


Rumänien:
Ein Land, in dem Tiere ein schlechtes Leben führen und schon garnicht eine Zukunft haben.
Lea soll bei uns eine Chance bekommen. Wir nehmen sie auf und erwarten sie am 18.11.2017.
Die kleine Mischlings-Schäferhündin ist ca. 50 cm groß und am 4.3.2014 geboren.
Sie ist kastriert, geimpft und gechipt. Lt. Aussage der rumänischen Tierschützer wäre sie ein
Sonnenschein, menschenbezogen und sehr freundlich. Die fröhliche Hündin lebt zusammen mit ihren Wurfschwestern, Leonore und Lisa, in einem rumänischen Tierheim.
Die anderen beiden Hunde werden wir nicht vergessen. Sie werden wir zu einem späteren Zeitpunkt aufnehmen.

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Bery


Bery ist der Sonnenschein unter unseren Hunden.
Immer freundlich und vergnügt sucht er Menschen, die ihn zu sich nehmen. Der liebevolle Bery wurde ausgesetzt auf der Strasse gefunden.
Er ist ca. anderthalb Jahre alt und spielt gern mit unseren Hündinnen.
Bery ist leinenführig, an seiner Erziehung muß aber noch gearbeitet werden. Spaß hätte er sicher in einer Hundeschule.
Da Bery aus der Slowakei zu uns kam, wurde bei ihm ein Mittelmeerscheck durchgeführt, alle Werte waren negativ.
Bery ist ein glücklicher Hund, weder ängstlich noch verstört, voller Vertrauen zu Menschen. Er lebt zufrieden in einer Hundepension, aber ein „richtiges Zuhause“ für ihn zu finden ist unser größter Wunsch !

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Trini


Die dunkle Langhaar-Schäferhündin ist 6 Jahre alt. Sie kommt aus Ungarn, ehemals von einem Hof, deshalb ist sie viele Tiere gewohnt.
Trini ist kastriert und geimpft, voller Vertrauen gegenüber Menschen, sehr liebevoll und verschmust.
Bei einem Waldspaziergang mit ihr konnten wir feststellen, wie gut sie uns an der Leine begleitete. Sie spielt auch gern mit anderen Hunden. In Ungarn war sie in einem Tierheim untergebracht, sie lebte dort in einer gemischten Hundegruppe.
Sie ist ein Schatz, einfach zum verlieben !

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Amur



Er lebte als Strassenhund in der Türkei und überlebte, weil türkische Tierschützer ihn in ihre Obhut nahmen. Sie brachten Amur zum Tierarzt in eine Tierklinik.
Sofort wurden seine entzündeten Ohren behandelt.
Wir lernten den Schäferhund durch ein Foto kennen, traurig und schmerzgeplagt drängte er sich an eine Wand.
Er hatte mit seinem Leben abgeschlossen.
Nachdem er behandelt war, kehrte sein Lebensmut zurück und davon konnten wir uns überzeugen, als er in Deutschland nach einer Reise per Flugzeug ankam.
Amur hatte Glück, er wurde noch am Flughafen von seiner neuen Besitzerin in Empfang genommen. Leider währte dieses Glück nur 4 Wochen . Plötzlich trat eine familiäre Veränderung ein, Amur mußte von einem Tag auf den anderen zu uns, er konnte in der Familie nicht mehr bleiben.
Doch dieser Hund setzt uns in Erstaunen, man merkt ihm keine Enttäuschung an, er fühlt sich wohl in der Umgebung der Hundepension. Die Betreuer: Er ist gut drauf !
Er hört gut auf seinen Namen. Wenn er gerufen wird, käme er angaloppiert, er wäre sehr freundlich, ein toller Rüde.
Auf den türkischen Fotos sieht man ihn auch zusammen mit Kindern.
Die türkischen Tierschützer, die ihn in den vielen Monaten der Betreuung kennen lernten geben an, dass er sehr lieb zu Menschen sei, er wäre auch verträglich mit anderen Hunden. Amur ist auf dem linken Auge blind. Aber ist das ein Grund, ihn nicht aufzunehmen ? Diesen armen Kerl, der sich zurück ins Leben gekämpft hat ? Er kann sehen, absolut alles, mit einem Auge !
Nun suchen wir für Amur die absolute "Endstelle". Er ist sehr menschenfreundlich, bindet sich stark an Personen, sucht Liebe durch Streicheleinheiten und legt sich dabei auch auf seinen Rücken. Durch die 3 Wochen in der Vorfamilie ist er die Wohnung gewöhnt.
Obwohl Amur sich in der Pension sehr wohl fühlt, sucht er schnellstens ein Zuhause.
Amur ist kastriert, sein Alter wird auf ca. 6 Jahre geschätzt.

Update 24.10.2017

Das erblindete Auge bereitet Amur Probleme, es hat sich ein Glaukom entwickelt, der Augendruck ist erhöht.
Da er bereits zum zweiten Mal mit einem Glaukom zu kämpfen hat, das erste Mal in der Türkei, war die Empfehlung der Tierklinik, dass erkrankte Auge zu entfernen.
Die Ursache dafür ist ein Dorn gewesen, der sich in das Auge hineingebohrt hat.
Mit dem linken Auge sieht Amur sehr gut !
Die Entscheidung, ein Kunststoff-Implantat in die leere Augenhöhle einsetzen zu lassen oder diese zuzunähen, haben wir uns nicht leicht gemacht.
Nach ausführlicher Beratung mit dem zuständigen Augenarzt haben wir uns für das Silikon-Implantat entschieden.
Amur wird am 26.10. am Auge operiert.

Update 5.11.2017
Amur hat die Augen-OP hinter sich, das neue Silicon-Auge fällt nicht auf. Die Entscheidung für ein Implantat war genau richtig. Noch trägt er einen Halskragen, auch seine Ohren sind noch in Behandlung.
Amur ist glücklich in der Hundepension, er spielt dort mit den anderen Hunden und geht spazieren.
Ein neues Zuhause für Amur ist das Ziel aller Bemühungen um ihn.

Update 10.11.2017
Heute haben wir seine Röntgenbilder gesehen und 10 Schrotkugeln gezählt, die ihm im Oberschenkel stecken.
Wir sind voller Wut, was man diesem armen Hund angetan hat. Weggejagt, mit einem Schrotgewehr nachgeholfen, und ihn auf der Strasse im wahrsten Sinne des Wortes vergammeln lassen.

Tierschutzverein Marsberg: Amur - Bild Tierschutzverein Marsberg: Amur - Bild Tierschutzverein Marsberg: Amur - Bild

Ela


Ela ist die Wurfschwester von Mika, beide sind ca. 7 Monate alt. Es sind keine Schäferhunde, aber wir konnten die Hunde nicht in der Tötung lassen, als wir gefragt wurden, ob wir die beiden retten wollten. Und wir wollten sie retten, auf jeden Fall
Die zierliche Mischlingshündin, Rückenhöhe ca. 45 cm, ist allerliebst, ohne Scheu, sie ist munter und verspielt. Neugierig erkundet sie die Umgebung, mutig klettert sie auf Gegenstände, läßt sich in den Arm nehmen und herunterheben.
Ela ist nicht gestört, sie sucht Kontakt, zeigt keine Angst und sie wird in den kommenden Monaten noch größer werden.
Auf der Couch liegen Mika und Ela eng zusammen, manchmal zeigen sie auch Geschwisterliebe. Sie werden einzeln vermitteln, müssen nicht zusammen bleiben.

Mika und Ela vertragen sich nicht nur untereinander, oder mit Carry, sondern auch mit den anderen Schäferhunden in der Pension, zusammen spielen sie auf einer großen Wiese. Zum ersten Mal in ihrem Leben lernen sie etwas anderes kennen, als ihr Zimmer in der slowenischen Tötungseinrichtung. Sie können sich erstaunlich gut an neue Verhältnisse anpassen.
Mika und Ela muss man einfach liebhaben.
Ab jeder der beiden wird auch „einzeln“ in einem neuen Zuhause glücklich, es muss sich nur ausreichend gekümmert werden. Auch mit einem zweitem Hund kämen sie gut klar, sie könnten sich an ihm orientieren.



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Mika


Der Wurfbruder von Ela ist größer wie seine Schwester. Er ist ca. 7 Monate alt, ca. 55 cm groß, er wird auch noch wachsen.
Schäferhundgröße erreichen die Hunde nicht !
Wir erfuhren, dass die beiden jungen Hunde getötet werden sollten. Wir konnten das nicht zulassen und nahmen sie auf.
Mika ist ein freudiger, munterer Rüde, ein sehr lieber Hund, ein richtiger Schatz, der sich gern in den Arm nehmen läßt, er zeigt viel Vertrauen.
Er ist sehr interessiert, ohne ängstlich zu sein. Mika und Ela können „zusammen“ vermittelt werden, sie werden aber auch „einzeln“ in eine neue Familie gegeben.

Mika und Ela vertragen sich nicht nur untereinander, sondern auch mit den anderen Schäferhunden in der Pension, zusammen spielen sie auf einer großen Wiese. Zum ersten Mal in ihrem Leben lernen sie etwas anderes kennen, als ihr Zimmer in der slowenischen Tötungseinrichtung. Sie können sich erstaunlich gut an neue Verhältnisse anpassen.
Mika und Ela muss man einfach liebhaben.
Ab jeder der beiden wird auch „einzeln“ in einem neuen Zuhause glücklich, es muss sich nur ausreichend gekümmert werden. Auch mit einem zweitem Hund kämen sie gut klar, sie könnten sich an ihm orientieren.

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Luna



Die reinrassige, graue Schäferhündin stammt von einem deutschen Züchter. Luna ist am 28.5.2012 geboren, hat SV-Papiere, wurde auf HD geröngt.
Ihre Hüfte ist in Ordnung, aufgrund einer Gebärmutterentzündung wurde sie kastriert.
Vor anderthalb Jahren, da befand sich Luna noch bei ihren Besitzern, wurde eine Bauchspeicheldrüsenschwäche festgestellt, seitdem erhält Luna zu ihrer täglichen Nahrung Enzyme.
Aber das war nicht der Grund, warum Luna in unsere Hände gegeben wurde, es lagen familiäre Gründe vor.
Luna ist sehr sensibel, sie hat den Verlust ihrer Familie nicht gut verkraftet.
Erst seitdem wir die Hundepension gewechselt haben, blüht sie auf, verhält sich zufrieden und ausgeglichen.
Manchmal ist es eben nur der richtige Mensch, damit ein Hund mit seinem Leben wieder klar kommt.
Täglich wird 1 Stunde mit ihr spazieren gegangen, sie läuft sehr gut an der Leine, zieht nicht, läuft vollkommen stressfrei, sie ist gehorsam, ihre früheren Besitzer haben sie gut erzogen. Auf dem Pensionsgelände kann sie sich auf einer großen Wiese beschäftigen.
Bei Luna liegt der Schwerpunkt nicht so sehr auf der Bewegung, sie braucht eine Mischung aus körperlicher Auslastung und Kopfarbeit. Eine ruhige Nasen- und Kopfarbeit schaffen einen ausgelasteten Hund.
Das Mitlaufen im Alltag inkl. einiger Spaziergänge und Beschäftigung, wie z.B. das Suchen von Futter, wird Luna im Alltag reichen.
Intensives spielen mit Ball oder Frisbee fördern eher bei ihr eine Hyperaktivität.
Deshalb suchen wir ein ruhiges, erfahrenes Zuhause, Haus und Garten ist sie gewohnt und auch den Aufenthalt im Haus, da verhält sie sich vorbildlich.
In einem passenden Umfeld zusammen mit dem richtigen Besitzer wird sie ein liebevolles Familienmitglied werden, denn freundlich ist sie, sofort bereit, sich Menschen anzuschließen. Ein toller Hund mit der Erwartung, endlich ein Zuhause zu finden !
Zusätzlich möchten wir noch erwähnen, dass sie mit Begeisterung im Auto mitfährt.

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Cezar



Bei diesem Schäferhund machen wir eine Ausnahme, wir veröffentlichen ihn, obwohl er sich noch in Ungarn befindet.
Warum in diesem Fall eine Ausnahme ?
Weil dieser Schäferhund bereits 10 Jahre alt ist und ihm nicht mehr so viel Lebenszeit zur Verfügung steht.
Dabei ist Cezar gesund und absolut fit, er hätte schöne Zähne, wie man uns mitteilt, wäre 60 cm groß und 30 kg schwer.
Cezar wäre sehr lieb und freundlich, er mußte in ein Tierheim, weil sein Besitzer gestorben ist. Mit Hündinnen versteht er sich sehr gut, Jagdtrieb zeigt er keinen, er ist stubenrein und kennt das spazieren gehen an der Leine.
Cezar verhält sich nicht ängstlich, er zeigt Vertrauen, sucht noch einmal sehr dringend neue Besitzer.
Dieser Aufruf soll sein Leben retten !
Wer kann helfen ?

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Goofy


Der 5 Jahre alte Schäferhund ist erst vor einigen Tagen aus Istanbul gekommen. Er wird privat von einer Familie betreut, bis dass er vermittelt wird.
In dieser Familie lernen alle unsere Hunde das komplette Familienleben kennen.
Zunächst einmal als Zweithund, denn eine Hündin gehört zum Haushalt. Auch eine Katze gehört dazu, die hat Goofy nur neugierig betrachtet, er blieb sehr freundlich. Viele Kinder kommen oft zu Besuch, auch sehr kleine Kinder und auch hier gibt es überhaupt keine Probleme oder Vorbehalte.
Goofy soll 5 Jahre alt sein, er ist kastriert. Er bemüht sich sehr, zu gefallen und sich mit seiner Freundlichkeit in der Familie einzugewöhnen.
Eines ist schon sicher: Er fährt gerne mit dem Auto.
Die von uns aus der Türkei übernommenen Schäferhunde erscheinen nach ihrer Ankunft in Deutschland oft so traurig. Ein jahrelanges Leiden und viele Entbehrungen prägen ihr Erscheinungsbild. Aber welch eine Verwandlung erleben die Hunde, wenn sie eine zeitlang gut ernährt werden und viel Liebe und Streicheleinheiten erhalten. Die Hunde sind dann nicht wieder zu erkennen, die Augen strahlen, die Körperhaltung verändert sich, sie sind wieder eine Persönlichkeit auf vier Pfoten !



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Stella

Stella

Stella ist am 27.12.2006 geboren, ihr Alter von 10 Jahren merkt man ihr nicht an. Sie stammt von einem deutschen Züchter.
Ihre Hüfte ist in Ordnung, sie hat keine Ellebogendysplasie. Sie ist top fit.
Stella wurde im Schutzdienst ausgebildet, macht aber schon lange keinen Sport mehr. Sie verhält sich freundlich, auch Fremden gegenüber, ist aber auch wachsam. Leckerchen nimmt sie sehr zart aus den Händen, sie lässt sich streicheln, mag Berührungen sehr, sie wurde liebevoll behandelt und lebte immer im Haus zusammen mit einem Rüden. Auch bleibt sie noch bei ihren Besitzern, bis ein geeignetes neues Zuhause gefunden wird, sie ist kein Zwingerhund !
Erst im Januar wurde ein kompletter Laborscheck bei ihr durchgeführt, alle Werte befinden sich im normalen Bereich.
Die reinrassige Schäferhündin spielt sehr gerne mit dem Ball. Sie muß „nicht“ mehr durch sportliche Leistungen beschäftigt werden, sie ist mit einem normalen, erfahrenen Schäferhund-Haushalt zufrieden. Sie hat Freude an der Fährtenarbeit und steht ausgezeichnet im Gehorsam. Ein Haushalt mit Katzenhaltung kommt für sie nicht in Frage. Wir haben die freundliche Stella selbst kennen gelernt, eine beeindruckende, in sich ruhende Schäferhündin.

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Max


Wir haben aus einer besonderen Notsituation den Schäferhundrüden Max aus Rumänien aufgenommen, der Rüde lebte in der Nähe einer Autowerkstatt. Dort ist es vermutlich auch zu einem Unfall gekommen, bei dem Max am linken Vorderbein schwer verletzt wurde, vermutlich wurde er angefahren. Mit einem gebrochenen Vorderbein war er chancenlos auf der Strasse zu überleben. Auch werden Tiere vergiftet und erschlagen oder auch von Hundefängern in schlimme Tötungslager eingeliefert, Max hätte den Fängern nicht entkommen können.
Glücklicherweise haben ihn rumänische Tierschützer vor diesem Schicksal bewahrt.
Aber operieren lassen konnten sie ihn nicht.
Dazu erklärten wir uns dann bereit. Der freundliche Rüde wurde bald nach seiner Ankunft in einer Bielefelder Klinik von einem Spezialisten operiert. Allmählich belastet er auch vorsichtig sein Bein wieder, er wird wieder vollständig genesen, doch dazu braucht es noch Zeit. Diese Zeit könnte Max gut in seiner neuen Familie verbringen. Wir suchen für ihn eine Unterbringung in einem Haus mit Garten und ein liebevolles Verhältnis zu seinen neuen Besitzern für diesen menschenbezogenen Hund.

Update 22.4.2017

Max ist schon wieder in der Klinik.
Einen Tag nach Ostern wurde er zum Notfall: Er hatte sein linkes Hinterbein ausgekugelt !
Am gleichen Tag (18.4.) wurde er wieder nach Bielefeld gebracht. Tapfer ertrug er die Autofahrt, ohne zu stöhnen oder zu fiepen humpelte er auf 3 Beinen in die Klinik und ließ sich untersuchen.
Er schaute uns mit einem tiefen Blick an, sehr ruhig und gefasst, es brach uns das Herz, ihn schon wieder in der Klinik zu lassen.
Seine Hüftpfanne ist so flach, dass ein Einrenken des Hinterbeines keinen Erfolg gebracht hätte, eine unbedachte Bewegung und die Kugel wäre wieder aus der Pfanne gewesen.
Wir entschieden uns zu einer Femurkopf-Resektion, dabei wird der Kopf des Oberschenkelknochens operativ entfernt.
Die Muskulatur muss dann die Hüfte stützen.
Max hat die erste OP an seinem Ellebogen gut überstanden. Wir hoffen, dass die erneute OP nun die letzte sein wird.
Wieder eine riesengroße Belastung für den armen Hund. Wenn er demnächst ohne Schmerzen wieder laufen kann, wird er die Strapazen vergessen.

Update 1.5.2017

Max hat seine zweite OP überstanden und ist wieder bei uns.
Wir haben ihn in der Klinik abgeholt. Noch ist vorsichtiges Laufen angesagt
und sehr wichtig sind die physiotherapeutischen Maßnahmen, damit sich
seine Muskulatur wieder aufbaut.
Max sprengt unsere finanziellen Verhältnisse.
Er soll aber auch ein Leben ohne Schmerzen führen können.
Deshalb bitten wir Max mit einer Spende zu helfen. Vielen Dank !

Aktualsierung 25.4.2017

Max befindet sich wieder in der Tierklinik, zum dritten Mal !
Er musste erneut am linken Vorderbein operiert werden. Die OP ist gut verlaufen und hoffentlich der allerletzte Eingriff.
Der Rüde befindet sich, seitdem er bei uns ist, ununterbrochen bei Tierärzten, zwei mal wegen seines linken Vorderbeins und einmal wegen seines linken hinteren Beines.
Wir sehen dem Tag entgegen, an dem er „normal“ laufen kann !!!

Update 3.6.2017

Max befindet sich wieder in der Hundepension. Er konnte die Klinik in Bielefeld verlassen.
Die dritte OP hat er sehr gut überstanden, die Implantate, die sich gelockert hatten, als er in der Pension über den Zaun sprang, konnten entfernt werden. Inzwischen hat sich der Schock gelegt, denn Max konnte sich kaum mehr auf den Beinen halten. Jetzt, nach der dritten OP, läuft er schon viel besser, dennoch wird er eine lange Zeit, unterstützend mit regelmäßiger Physiotherapie, bis zur Genesung brauchen.
Aber Max schafft das !

Update 23.9.17

Für den weiteren Verlauf beachten Sie bitte die Startseite.
Max stärkt inzwischen seine Muskeln auf einem Unterwasserlaufband.
Er braucht eine neue Hüfte, damit er in Zukunft schmerzfrei laufen kann.

www.youtube.com/watch?v=BxQZcONPRwg&feature=em-upload_owner#action=share

Update 5.11.2017
Max hat eine neue Hüfte !
Jetzt braucht er 3 Monate intensive Aufsicht und langsam gesteigertes laufen.
Max schafft auch das !

Tierschutzverein Marsberg: Max - Bild Tierschutzverein Marsberg: Max - Bild Tierschutzverein Marsberg: Max - Bild

Kenny


Video 16.09.2016 http://youtu.be/YmgSQMCots8
Video September 2015 http://youtu.be/JHEnnDeDc8Q
Video März 2015 http://youtu.be/zKqSOurxDSk

Kenny ist am 17.9.2011 geboren und ein reinrassiger Schäferhundrüde aus Spanien.
Ein extremer Aufwand wurde betrieben, um Kenny aus einer Tötungseinrichtung in Nordspanien zu befreien.
Es sollten tatsächlich von „befreien“ gesprochen werden, denn an dieser Aktion waren spanische und deutsche Tierschützer gemeinsam beteiligt, nachdem unser Verein eine Aufnahme des Rüden zugesagt hatte.
Kenny sahen wir zunächst hinter dem Gitter seiner Todeszelle, zusammen mit einem weiteren Schäferhund. Der andere war dann plötzlich verschwunden, niemand erfuhr, was ihm geschah, vermutlich das, was auch Kenny erwartet hätte, denn seine Tötung war vorgesehen.
Um ihn zu retten liefen die Telefone heiß. Wer von den Spaniern hatte die Kontakte in die Tötung, aus der normalerweise keine Hunde mehr herauskommen ?.
Es hat dann doch jemand geschafft. Wir empfanden es als „Weihnachtswunder“, dass Kenny am 20.12.2014 bei uns eintreffen konnte.
Doch danach passierte kein Wunder mehr. Er erhielt nur wenige Anfragen, die dann nicht passten.
Darum ist er immer noch bei uns, wird aber trotzdem liebevoll betreut von seiner Freundin Bettina, die ihn regelmäßig besucht und natürlich auch vom Hundetrainer, bei dem wir ihn untergebracht haben.
Seit einigen Wochen kümmert sich sogar noch eine Gassigängerin um ihn.
Kenny ist ein großer, starker Rüde, aber gut zu führen.
Verständlicherweise liebt er es, seinen Zwinger zu verlassen. Dann läuft er freudig auf einer großen Wiese, spielt, apportiert, er kann sich auch gut selbst beschäftigen.
Kenny wird sich auch im Haus gut eingewöhnen, denn einen größeren Schmuser wie ihn gibt es nicht. Kaum berührt, liegt er auch schon auf dem Rücken, streckt alle viere von sich, um sich kraulen zu lassen.
Er ist sicher auch ein „Aufpasser“, der tagsüber ein Grundstück bewachen kann. Aber ohne menschlichen Kontakt sollte er nicht leben ! Gegenüber anderen Hunden verhält er sich dominant. Kontakte hatte er für einige Wochen mit unserer unterwürfigen Lada, beide hatten ein tolles Verhältnis zueinander, sodass es uns um Kenny leid tat, als Lada vermittelt wurde.
Der große Bär ist eher ein Einzelgänger, ein selbstbewusster Rüde, der seinen zukünftigen Besitzern ergeben sein wird. Diese sollte aber sehr erfahren und in der Lage sein, Kenny mehrfach zu besuchen.

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Fred

Update 6.5.2017

Fred ist bereits Anfang März in eine neue Hundepension umgezogen.
Endlich haben wir es geschafft, ihm zu einem würdigen Leben zu verhelfen.
Fred genießt jetzt sein Leben mit vielen Menschen und Artgenossen in der Obhut eines fähigen Hundetrainers.

Sein Leben – vorher und heute – unter Informationen „Fred – er hatte nie ein Leben“


Diese arme Kreatur ist am Samstag (27.9.) bei uns eingetroffen.
Fred ist ca. 6 Jahre alt und behindert.
Wir lassen ihn jetzt zur Ruhe kommen, denn er war 26 Stunden unterwegs.
Wir werden über ihn berichten, wenn wir ihn unserem Tierarzt vorgestellt haben.

Aber damit sich jeder vorstellen kann, wie Fred bisher gelebt hat, veröffentlichen wir die Informationen aus seinem Herkunftsland:

"Fred kam als gesunder Hund ins Asyl, dann zog er auf einmal das Bein hoch und es blieb so, sein Sehvermögen ließ nach, was sich aber gebessert hat. Ich nehme an, er hat einen Schlaganfall bekommen, kann aber auch sein, daß er vorher geschlagen worden ist und das die Folgen davon sind. Die Wärter haben ihm selten Futter gegeben, haben es ihm in den Zwinger in seine eigene Fäkalien geschmissen, die Box niemals gesäubert und die Hütte ist zu klein für ihn, er kommt nicht rein und nicht raus. Wir haben ihm ein Brett gegeben damit er nicht in seinem eigenen Kot liegt, aber wenn es regnet hat er kein Dach!!
Mile hat ihn nach 1,5 Jahren aus der Box kurz rausgeholt, er war so glücklich!

Frau Dana will ihn einschläfern lassen, aber Fred ist gesund und frisst, er braucht nur eine größere Box und Auslauf, den er liebt.
Fred ist ein so unglücklicher Hund, er leidet sehr in der Enge - Fred ist ein sehr trauriges Geschöpf, ich kann es kaum beschreiben."
Sina


Update 12.Oktober 2014

Das Schicksal von Fred hat uns nicht mehr losgelassen. Sara, Ikar und Tiara haben wir die Zusage zur Übernahme gegeben, Fred konnten wir in diesen schrecklichen Verhältnissen nicht zurücklassen. Was Sina mitgeteilt hat, bekamen wir nicht mehr aus dem Kopf, also kamen alle vier Hunde zu uns!

Der arme Fred tut sich schwer in seiner neuen Situation, die doch so viel angenehmer ist! Er erhielt von uns einen großen Plastikkorb mit dicken Decken. Eine Woche lang hat er diesen Korb nur angeschaut, doch dann legte er sich hinein. Ein kleiner Fortschritt, der doch so viel bedeutet. Fred war von Anfang an ein Knurrer, aber sein Verhalten hat sich ein wenig gebessert. Mit seiner Behinderung kann er gut laufen, trotzdem werden wir noch jede Menge Geduld und Zeit aufbringen müssen.

Bitte helfen Sie unserem Fred !

Spendenkonto:

Sparkasse Paderborn - Detmold
BLZ 476 501 30 - Konto: 409 23
IBAN: DE30 4765 0130 0000 0409 23
SWIFT-BIC.: WELADE3LXXX

Anfang November 2014, unser erstes Video von Fred.
(bitte den gesamten link kopieren und in einem neuen Fenster öffnen)

www.youtube.com/watch?v=N_fi5sT8HYE&feature=youtu.be

Tierschutzverein Marsberg: Fred - Bild Tierschutzverein Marsberg: Fred - Bild Tierschutzverein Marsberg: Fred - Bild

Ben


Für immer verloren !

Zur Erinnerung an Ben, bleibt er hier als letzter auf der Seite stehen, damit er nicht vergessen wird.
Wir haben Ben nie wiedergefunden und inzwischen wird er nicht mehr leben.
Skrupellose Menschen haben ihn nicht an uns zurückgegeben.

Ben ist ein 7 jähriger Rüde, der ins Tierheim abgeschoben wurde und dort ca. 1 Jahr verbrachte, bevor er das Glück hatte, von einer privaten Pflegestelle aufgenommen zu werden. Eigentlich weiß keiner, warum Ben dort nun schon fast ein Jahr ist. Ben ist ein ausgesprochen liebenswerter Schäferhund, der wunderbar mit der gleichfalls dort lebenden Hündin auskommt. Ben könnte als Zweithund bei seiner neuen Familie einziehen, aber auch als Einzelhund wäre er glücklich. Er muss auch nicht in einer sportlichen Familie leben, er würde auch ältere Personen nicht überfordern. Die Grundregeln des Zusammenlebens in einer Familie sind Ben bekannt, er sollte aber zu absoluten Hundeliebhabern, denn Ben genießt die Nähe seiner Menschen sehr intensiv, möchte sich den ganzen Tag nur streicheln lassen und am liebsten auf dem Schoß sitzen. Mit Freude geht er spazieren, neue Eindrücke nimmt er voller Interesse auf. Seine Freude kann Ben übrigens mit seiner ihm eigenen Sprache zum Ausdruck bringen. Er bellt so gut wie nie, aber dafür "spricht" er in vielen Tonlagen. Ben sucht eine Familie, der er sich eng anschließen kann und die den unkomplizierten, überhaupt nicht anstrengenden Hund zu schätzen weiß.
Ben hat eine Schulterhöhe von 58 cm und ist 7 Jahre alt.

Update 2.5.2012:

Ben konnten wir in einer privaten Pflegestelle unterbringen. Auf dieser Stelle wurde uns Ben unterschlagen.
Er ist z.Zt. unauffindbar, es wird aber ermittelt. Ben steht deshalb z.Zt. nicht zur Vermittlung.

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