Verein für Schäferhunde und andere Rassen

Sonstige Informationen:

Weil töten keine Lösung ist:
Max – ein Schäferhundrüde, der nicht mehr laufen konnte

Es geht um einen Schäferhundrüden aus Rumänien, der nicht mehr laufen konnte. Mit dem linken Vorderbein konnte er nicht mehr auftreten, es war ihm nur möglich, sich langsam humpelnd fortzubewegen. Schließlich sollte er eingeschläfert werden, da ihm niemand helfen konnte. Der Rüde lebte in der Nähe einer Autowerkstatt, vermutlich wurde er dort angefahren. Schließlich erbarmten sich rumänische Tierschützer des Hundes und nahmen ihn auf. Hilfe suchend wurde sich an unseren Verein gewandt.
Und dann waren wir die Lösung, die Rettung für den Schäferhundrüden Max. Und dann kam er………………

Ein munterer, stürmischer Rüde, der am liebsten die ganze Welt umarmen wollte. Leider musste er sehr bewegungsarm gehalten werden, ohne Hundekontakte, um ihm nicht noch mehr Schaden zuzufügen, denn sein Problem befand sich im linken Ellebogen.
In einer Bielefelder Klinik wurden seine Beschwerden abgeklärt und der Bruch des Ellebogens operiert, Nägel und Drähte eingesetzt. Max blieb bis zur Abheilung der OP in der Klinik. Für mehrere Wochen musste er ruhig gestellt werden. Nach 5 Wochen wurde das Bein nachgeröngt.

Max nach der OP an seinem Ellebogen

Nun sollte unserer Meinung nach ein normales Leben auf 4 Beinen für Max beginnen, doch da wurden wir eines Besseren belehrt. Eines Morgens erhielten wir einen Notruf aus der Hundepension, Max hatte sich über Nacht bei einem Bewegungsunfall den Oberschenkelkopf ausgekugelt . Noch dachten wir, dass wir nur zum Einrenken in die Klinik mit ihm fahren müssten, aber der Schock kam, als uns mitgeteilt wurde, dass ein Herausspringen des Gelenkkopfes jederzeit wieder passieren könnte. Als Alternative blieb die Femurkopfhalsresektion (der Kopf des Oberschenkelknochens wird operativ entfernt). Wieder blieb Max in der Klinik, wieder eine große Operation. Am 29. April 2017 wurde er entlassen, mit Halskragen, Schmerzmitteln und Antibiotika. Max leidet.

Er tut uns unendlich leid, er ist einer unserer ärmsten Hunde und dabei so lieb. Zwei große Operationen innerhalb 5 Wochen muss er erst mal verkraften. Seine Beweglichkeit ist noch eingeschränkt. Das wichtigste ist aber, dass schnellstens
physiotherapeutische Behandlungen erfolgen mit dem Ziel, seine Muskeln aufzubauen und zu erhalten, damit er bald wieder auf allen 4 Beinen schmerzfrei laufen kann.

 

Max beim WDR in Köln

 

 
Max am 29.4.17 nach der zweiten Operation, diesmal am linken Hinterbein.
Noch ist er vorne lädiert, die OP war am 21.2. Der Bruch am Ellebogen ist inzwischen gut verheilt, er kann wieder auftreten.

 

   
Max in der Hundepension – er kam am 4.2.17 aus Rumänien

 

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