Verein für Schäferhunde und andere Rassen

Sonstige Informationen:

Indra - eine geschundene Hundeseele schreit nach Hilfe -

Sie hat die Hölle erlebt und wurde von der Polizei beschlagnahmt, als ihr Martyrium aufgedeckt wurde:

Der Hilferuf kam von Tierschützern aus Frankreich.
Eine von der Polizei beschlagnahmte Schäferhündin brauchte dringend Hilfe. Die Hündin wurde von ihrem Besitzer gequält, so massiv, dass Nachbarn immer wieder die lauten Schreie des Hundes hörten. Die Polizei wurde benachrichtigt, die sofort die Schäferhündin beschlagnahmte. Danach lebte sie in einem sehr kleinen, und wie wir erfahren haben, sehr armen Tierheim, sie blieb dort mehr schlecht als recht am leben. Niemand bemerkte, wie es um ihren Körper bestellt war. Kein Tierarzt untersuchte sie. Indra litt still vor sich hin, ihre Wunden eiterten bereits und stanken. In diesem Zustand wurde sie von uns am 2.11. übernommen.

Zunächst sahen wir nur voller Mitleid ihr äußeres Erscheinungsbild, sie war abgemagert und vollkommen verwahrlost, ihr Fell verfilzt. Dass sich unter dem verfilzten Fell viele blutige und eitrige Wunden befanden, stellten wir erst zwei Tage später fest, als wir mit ihr als „Notfall“ zu unserem Tierarzt fuhren. Da kam der Schock.

4.11.2013

Sichtbar waren nur die Wunden an den Kniegelenken, unter dem Fell befanden sich, insbesondere im hinteren Bereich, großflächige, offene Hautstellen. Das Gewebe erschien wie eingeschnitten. Insbesondere unter der Rute hatte sie mehrere große, offene Verletzungen. Indra wurde in Narkose gelegt, ihr Fell an den betreffenden Stellen entfernt und alle offenen Stellen wurden medizinisch versorgt. Die Verletzungen bestehen aus langen Schnitten, die tief ins Gewebe gehen, bis auf`s rohe Fleisch, alles ist vereitert. An den Ellebogen sind viele Schnitte zu sehen, wie von einem Messer gezogen, das Gewebe hat ganz glatte Schnittkanten. Lange Schnitte befinden sich auch unter der Rute, die rechts und links vom After sich weit über den Oberschenkel ziehen. Der ganze Hund ist eine einzige Katastrophe und dabei so……………….lieb. Sie ließ in der Tierarztpraxis alles geduldig mit sich geschehen, hat still gehalten, als ihre Verletzungen untersucht wurden. Aufgrund der massiven Hautschäden musste sie in Narkose gelegt werden. Die Narkose hat sie gut überstanden, ihr großes Blutbild ist unauffällig, die Blutuntersuchung auf Mittelmeerkrankheiten fiel negativ aus. Mit Medikamenten versorgt müssen nun die Wunden bei Indra heilen.

 
Indra – der erste Besuch in der Tierarztpraxis

 

Indra – den Körper voller Wunden – sie wurde schwerst mißhandelt

15.11.2013

Indra wird in einer Hundepension liebevoll gepflegt. Regelmäßig fahren wir mit ihr zum Tierarzt zur Wundkontrolle. Dabei ist sie so geduldig. Ihre Verletzungen heilen. Nur unter der Rute ist die Haut eine einzige Katastrophe. Ausgerechnet an einer so wichtigen, empfindlichen Stelle. Um den Heilungsprozess zu unterstützen, wird ein sehr teures Medikament (Atopica) eingesetzt.

22.11.2013

Die Überraschung:
Indra wurde erneut unserem Tierarzt vorgestellt. Wir wurden freudig überrascht, denn der riesige Wundbereich unter der Rute beginnt sich zu schließen. Wir waren so erleichtert, konnten es erst gar nicht fassen. Jetzt sind wir auf dem richtigen Behandlungsweg und hoffentlich schaffen wir auch noch den Rest. Nur, wie mag es in ihrer Seele aussehen ?

 

Indra und andere Schützlinge unseres Vereins stellen für uns eine große Herausforderung dar.
Bitte unterstützen Sie uns. Vielen Dank !

Spendenkonto:
40923 – BL 476501 30 – Sparkasse Paderborn-Detmold – Empf. Tierschutzverein Marsberg e.V.

© 1998 - 2017 Tierschutzverein Marsberg e.V. - Impressum | Tierpatenschaft