Verein für Schäferhunde und andere Rassen

Sonstige Informationen:


Lara in der Klinik, einen Tag nach der Milz-OP,
sie erhält eine Bluttransfusion.

Lara in der Klinik - Die Schwellungen am Hals,
Kopf und an den Beinen sind zurückgegangen

Lara immer noch in der Tierklinik -
Allmählich geht es ihr besser
r

Lara in der Hundepension -
Dort findet sie ihre Ruhe, wird dort gut gepflegt
 und regelmäßig von uns zurKontrolle in die
Tierklinik gebracht. Lara geht es gut. Sie ist
noch sehr abgemagert, ihre schwere Erkrankung
 ist nicht ohne Folgen geblieben, aber sie nimmt
 schon wieder zu. An der Leine ziehen kann sie
schon wieder, sie ist ein sehr starker Hund, in
jeder Beziehung !

Schäferhündin Lara ist totkrank -Nur tierärztliche Maßnahmen können sie retten

Der Anrufer aus einem Nachbarort von Marsberg teilte mit, dass in seinem Wohnhaus eine Schäferhündin leiden würde. Die Besitzer der Hündin würden über kein Fahrzeug verfügen und Geld für tierärztliche Behandlungen wäre auch nicht vorhanden. Wir sicherten ihm zu, noch am gleichen Tag nach der Hündin zu schauen.

Am Nachmittag suchten wir die Schäferhündin auf, die uns schweratmend gegenüberstand, mit angeschwollenem Kopf, mit einem Vorderbein, drei mal so dick wie das andere, sie konnte kaum einen Schritt laufen, litt unter größter Atemnot. Wir verloren keine Zeit, transportierten in größter Eile die Besitzerin mit ihrem schwerkranken Hund in die nächste Tierklinik.Es war ein Wettlauf mit der Zeit, denn Lara war ein absoluter Notfall, das war uns sofort klar. In der Klinik wurde sie untersucht und Blut abgenommen. Sie hatte Fieber, kam sofort an die Infusion und mußte stationär aufgenommen werden.

Während wir die Besitzerin der Hündin wieder nach Hause zurückfuhren erreichte uns noch im Auto die Nachricht des Tierarztes, dass Lara sofort operiert werden müßte, sonst würde sie die Nacht nicht überstehen. Die stark vergrößerte Milz wurde ihr herausgenommen und zur Untersuchung eingeschickt. Die Situation war dramatisch, wir hofften, dass sie die Nacht überleben würde. Am Tag danach war ihr linkes Vorderbein immer noch stark angeschwollen und ihr Kopf so dick, dass die Kopfform eines Schäferhundes nicht mehr zu erkennen war. Aufgrund der schlechten Blutwerte war eine Bluttransfusion erforderlich und der Einsatz vieler Medikamente. Allmählich gingen die Schwellungen an Bein und Kopf zurück, dadurch wurde ihr auch das Atmen erleichtert.

Nach fast 14 Tagen Klinikaufenthalt konnten wir Lara abholen. Die Medikamente, die sie in den kommenden Wochen noch einnehmen muss, werden wir ihr täglich verabreichen und sie auch regelmäßig zur Kontrolle in die Klinik fahren. Die Schäferhündin wird so lange von uns betreut werden, bis dass ihr gesundheitlicher Zustand es zuläßt, sie in ihre Familie zurückzubringen. Sie ist zwar abgemagert, aber körperlich nicht gerade schwach, sie kann schon ganz schön kräftig wieder an der Leine ziehen. Für uns ein gutes Zeichen. Dass sie dabei ist, diese schwere Krankheit zu überstehen, zeigt, dass sie eine kleine Kämpferin ist.

Lara kämpft weiter und sie befindet sich auf einem guten Weg, diesen Kampf zu gewinnen.

Mehr Infos über die kranke Lara unter im Bericht vom 01.05.2011. Zu diesem Bericht geht's hier.

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