Verein für Schäferhunde und andere Rassen

Sonstige Informationen:


Trufla wartet beim Tierarzt

Trufla nach dem Röntgen, noch in Narkose

Trufla kurz vor der Operation

Trufla kurz vor der Operation

Trufla nach der OP in der Tierarztpraxis - es geht ihr wieder besser

Trufla ist wieder zurück in der Pension.

Trufla`s Leben in Polen - dort hat man auch auf sie geschossen

"Eine alte Tür, angelehnt an eine Wand, eine schwere Kette und am Ende dieser - ein Hund. Regen, Frost, Schnee.... und die einzige Möglichkeit sich davor zu schützen ist diese Tür. Futter? Immer dann, wenn die Besitzer sich an den Hund erinnerten ......und sie hatten eine sehr löchrige Erinnerung."

Das Leben an der Kette ist nun endlich vorbei. Tierschützer aus Polen konnten die Schäferhündin mit Hilfe der Polizei von ihrem Besitzer befreien. Er lies Trufla fast verhungern. Nun war Trufla die Kette zwar los, aber dafür sass sie im Tierheim Wejherowo mit null Aussicht, dieses jemals verlassen zu können. Doch, sie hätte es verlassen, und zwar nach ihrer Einschläferung. Denn die war vorgesehen.

Rechtzeitig wurde sie von deutschen Tierschützern davor bewahrt und mit nach Deutschland gebracht. Wir wußten, dass die Hündin nicht 100%ig in Ordnung war, sie kam hinten schlecht hoch, Tumore waren uns nicht bekannt.

Am 6.5. stellten wir Trufla unserem Tierarzt vor. Sie wurde gründlich untersucht, dabei wurde eine Verdickung im Bauchraum ertastet, wir ließen Blut abnehmen und Ultraschall des Bauchraumes vornehmen, sowie ihre Hüfte, Wirbelsäule und Herz röntgen.  Die Schwierigkeiten beim Laufen sind das geringste Übel, die Ursache dafür liegt im Rückenbereich und ist nervlich bedingt. Im Muskel des linken Hinterbeines steckt ein Projektil, es ist in Polen wohl auf sie geschossen worden !!! Bei der Ultraschall-Untersuchung bestätigte sich der Verdacht des tennisballgroßen Tumors. Auch hat sie mehrere Mammatumore. Es wurde ein großes Blutbild veranlasst, ausserdem wurde zusätzlich ein Herzultraschall gemacht. Trufla zeigte sich während all dieser Maßnahmen von ihrer besten Seite.

14.5.2010
In der Tierklinik in Bielefeld soll bei Trufla noch einmal ein Herzultraschall zur zusätzlichen Kontrolle erfolgen. Wir atmen auf, am Herz wurde kein Tumor gefunden. Gegen eine Entzündung erhält sie Antibiotika.

19.5.2010
Heute wurde Trufla in der Praxis unseres Vereins-Tierarztes operiert. Ich bin während der OP vor Ort geblieben. Die Milz wurde komplett entfernt und gleichzeitig wurde die Hündin kastriert. Die OP verlief problemlos. Trufla verblieb stationär in der Praxis. Wir wollten kein Risiko eingehen. Täglich fuhren von unserem Verein mehrere Personen zum Tierarzt, um Trufla zu besuchen und um ein kleines Stück mit ihr zu laufen. Sie zeigt gute Fortschritte, wir werden sie am Dienstagmorgen nach Pfingsten abholen, um sie in die Hundepension zurückzubringen.

Die Rückkehr verlief problemlos. Trufla schick im T-Shirt, denn dann kann sie auf den Halskragen verzichten. Sie hat sich bis heute gut erholt, läuft besser als je zuvor. Dass sie die OP so unkompliziert weggesteckt hat, erstaunt mich sehr. Es geht ihr viel besser als vorher. Sie ist munter und guter Dinge und sucht unendlich viel Kontakt zu Menschen, drückt sich an sie und möchte nie mehr loslassen.

Unser größter Wunsch: Eine private Betreuung für Trufla.

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