Verein für Schäferhunde und andere Rassen

Sonstige Informationen:

Miro und Sarah

Zwei alte, an ihrer Seele gebrochene Serbien-Hunde, aus Djurdjevo/Belgrad, befinden sich seit Ende Juni in Deutschland. Hunde ohne Namen, Hunde ohne jede Hoffnung. Wir sahen ihre Körperhaltung, den Ausdruck ihrer Augen, wir mußten etwas tun. Direkt vor Ort können wir nicht helfen, aber hier in Deutschland, da ist es möglich und so setzten wir den ganzen Apparat in Gang, um die Tiere hier unterbringen zu können. Viele Hände sind an Rettungsaktionen beteiligt. Wem der Ablauf nicht vertraut ist glaubt gar nicht, wieviel Zeit und Mühe viele Personen in Rettungsaktionen investieren. Etliche Tiere aus Belgrad wurden Ende Juni von Tierschützern gerettet und gingen mit einem Transport in die Schweiz. Für die beiden alten Hunde, die wir Miro und Sarah nannten, eine Chance, auf dem Transport dabei zu sein.


Ankunft von Miro und Sarah in Vaterstätten bei München
Sarah nach dem Umladen
Miro wird umgeladen

Für uns bestand das größte Hindernis darin, die zwei Schäferhunde unterzubringen. Die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen standen bevor, es gab keine freien Plätze mehr in den Pensionen und private Stellen, die vorübergehend Tiere pflegen, haben wir einfach nicht genug.

Seit Mai diesen Jahres sind wir "Partner" des ETN. Wir nahmen uns die Partner-Liste des ETN vor, und telefonierten Partner-Tierheime in Süddeutschlad ab, suchten einen vorübergehenden Platz für Miro und Sarah, denn Ende des Sommers wollen wir sie selbst übernehmen.

Im Tierschutz darf man nicht aufgeben, muß man immer wieder Kontakte suchen, früher oder später stellt sich der Erfolg ein. So auch in diesem Fall: Frau Schneider vom Tierschutzhof "Oberer Schlatthof" in Oberndorf/ Schwarzwald erklärte sich bereit, die beiden Hunde für die kommenden Wochen aufzunehmen.

Da für Miro und Sarah aber in "München " Endstation war, mußte eine Fahrkette bis in den Schwarzwald organisiert werden. Nette Tierschützer aus München übernahmen Nachts die Hunde und transportierten sie bis Augsburg, wo sie Birgit Zach von der Schäferhund-Nothilfe in Stuttgart, übernahm. Sie fuhr dann Nachts weiter bis in den Schwarzwald um die Hunde Frau Schneider, die freundlicherweise auch auf einen Teil Ihres Schlafs verzichtete, zu übergeben.

Miro und Sarah geht es gut, es steht beiden ein großer Auslauf zur Verfügung, interessiert nehmen Sie neue Einflüsse wahr. Sie sind zusammen, alles erträgt sich leichter wenn man zu zweit ist, nun fehlt nur noch der Mensch, der beiden Schäferhunden sein Herz schenkt.

Wir würden die Hunde sofort im Schwarzwald abholen, wenn ein neuer Platz, ein endgültiges Zuhause, zur Verfügung stehen würde.

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